Sonntag, 27. März 2011

Springbreak - Yosemite, Los Angeles und Joshua Tree


Hallo meine Lieben,
ich weiß, dass dieser Eintrag ziemlich lang ist (schon mal als Vorwarnung). Lasst euch nicht abschrecken ;) Es gibt auch viele Bilder^^
Letzte Woche war hier in Berkeley Springbreak und ich habe die Zeit genutzt mit meinen Freunden auf einen kleinen Trip zu gehen.



Am Freitag (18. Februar) sind wir morgens recht früh los und haben uns auf den Weg zum Yosemite National Park gemacht, wo wir dann auch gegen frühen Nachmittag angekommen sind. Den restlichen Tag haben wir genutzt um uns die Hauptattraktionen des Parkes ein wenig anzugucken. Wir haben den Half Dome gesehen,
haben die Wasserfälle bewundert, sind am Skigebiet vorbeigefahren und haben sogar, als die Dämmerung anfing, ein paar Coyotes und Rehe gesehen. Nach Einbruch der Dunkelheit sind wir aus dem Park rausgefahren und haben unser Hotel angesteuert.








Am nächsten Morgen wurden wir ein wenig vom Wetter überrascht. Es hatte über Nacht geschneit und der gesamte Park war eingeschneit. Glücklicherweise werden die Hauptstraßen im Park aber geräumt, so dass wir ziemlich problemlos fahren konnten. Alles ging gut, bis es zur Parkplatzsuche kam. Die Jungs (Fabian und Johannes) wollten auf keinen Fall zu weit laufen und so nah wie möglich am Startpunkt unserer Wanderung parken. Wir sind also auf einen eingeschneiten Parkplatz gefahren und prompt steckengeblieben. Man muss nämlich wissen, dass hier in Amerika (speziell Kalifornien) die Autos nicht mit Winterreifen ausgestattet sind. Mit der Hilfe von ein paar freundlichen Amerikanern, die uns geschoben haben, sind wir dann aber doch wieder von dem Parkplatz runtergekommen und haben einen anderen genommen ;)

Endlich konnte die Wanderung (zum Mirror Lake) durch den verschneiten Park also beginnen^^ Zu Beginn war alles superschön, doch dann kam die Sonne raus mit dem Erfolg, dass der Schnee von den Bäumen anfing zu schmelzen und uns unaufhörlich auf den Kopf getropft ist. Dann begann auch der Schnee auf dem Boden zu schmelzen und es wurde matschig…


Trotzdem hatten wir einen tollen Tag mit vielen schönen Eindrücken. Wir haben einstimmig beschlossen, dass es sich lohnt noch mal im Mai in den Park zu fahren, wenn es ein wenig wärmer ist, und die Sonne, wie es sich für Kalifornien gehört, scheint.


Am Sonntag wollten wir eigentlich weiter zum Sequoia National Park fahren, doch es kam ein bisschen anders. Bei der Einfahrt in Yosemite wurde uns mitgeteilt, dass wir leider nicht durch den Park fahren dürfen, weil wir keine Schneeketten haben und sie mit starkem Schneefall rechnen. Also mussten wir umdrehen, was im Nachherein bedacht auch sehr gut war. Ein paar Stunden später wurde der gesamte Park evakuiert und für die folgenden Tage geschlossen, weil die Straßenverhältnisse zu gefährlich waren.
Wir haben uns also auf den Weg um den Park herum gemacht und haben dabei auf der Gegenfahrbahn etliche Erdrutsche gesehen, die wohl von dem starken Regen verursacht wurden. Zu dem Zeitpunkt waren wir schon froh Yosemite zu verlassen.
Verunsichert durch das schlechte Wetter in Yosemite haben wir die Wettervorhersage für Sequoia gecheckt: Starker Schneefall, Regen, -5°C. Nein, da wollten wir dann auch nicht mehr hin. Wir haben also beschlossen nach Los Angeles zu Terrys Eltern zu fahren. Auf dem Weg nach Los Angeles hat es unaufhörlich wie aus Eimern geschüttet. Wetter, dass für Kalifornien eher unüblich ist und daher haben wir noch etwa 15 Unfälle gesehen. Einen Unfall habe ich direkt gesehen. Das Auto ist ins Schleudern geraten, hat sich über 3 Spuren auf dem Highway gedreht und ist dann in die Mittelleitplanke gekracht… (Die Insassen schienen aber in Ordnung zu sein.)
Wir haben es unversehrt bis LA geschafft und wurden herzlich von Terrys Eltern empfangen. Nach ein paar Tassen Tee bei Terrys Nachbarn vor dem Kamin und einem leckeren Abendessen haben wir den Tag dann früh beendet.


Montag haben wir ein bisschen Touri-Sightseeing durch LA gemacht. Wir haben uns mit Marika getroffen, sind durch Pasadena gefahren und schließlich hoch bis zum Hollywoodsign. Dort haben wir dann Fotos gemacht und sind wieder zurück zu Terrys Haus gefahren. (In LA muss man wirklich ALLES mit dem Auto machen und es dauert Stunden um von A nach B zu kommen. Ein bisschen nervig ist das…) Abends habe ich für alle Lasagne gekocht :) Yam, war seeehr lecker!










Und Terrys Vater hat mich in seinem Porsche mitgenommen :D Das war so cool! Er hat einen Porsche Carrera S 911 (Cabrio). Da das Wetter wieder besser war, sind wir mit offenem Verdeck einmal um den Silver Lake herum gefahren. Ich kam mir vor wie in der Achterbahn *lach* Nach etwa ¾ der Strecke hat er mir angeboten zu fahren^^ Ich konnte nicht wiederstehen! Als ich an einer roten Ampel ganz vorne stand, meinte er: „Ok, Birte. When the light turns green you hit the gas!“ Das habe ich gemacht und das Auto ist losgeschossen wie eine Rakete :D Es hat wirklich Spaß gemacht! (Vielleicht sollte ich meine Eltern davon überzeugen, dass sie auch einen Sportwagen kaufen^^)
Später sind wir noch auf ein Metall Konzert gegangen :D Das war das schlechteste, auf dem ich jemals war. Die Bar war komplett leer, die Musik war schlecht und tierisch laut und der Alkohol war teuer… Nachdem die zweite Vorband angefangen hat, sind wir schon wieder gegangen^^ (Selbst die kostenlosen Karten waren es eindeutig nicht wert zu diesem Konzert zu gehen!)

Der Dienstag war dann endlich so, wie man sich Kalifornien vorstellt. Sonnig. Wir sind also an den Strand gefahren. Zuerst nach Santa Monica, wo wir ein bisschen am Strand gefaulenzt haben und danach den Pier erkundet haben. Wir haben sogar Delfine gesehen :) Anschließend sind wir zum Manhatten Beach gefahren, der deutlich schöner ist als Santa Monica! Es gibt eine richtige Strandpromenade ;) und Beach Volleyball Netze, aber leider hatten wir keinen Ball.




















Abends sind wir zuerst mit Terrys Eltern chinesisch Essen gegangen, was so gut war, dass ich viel zu viel gegessen habe und mich danach kaum noch bewegen konnte. Musste ich aber auch nicht, da wir danach ins Kino gegangen sind und „The Adjustment Bureau“ geguckt haben.
Der Film ist zwar ganz nett, aber das Ende ist ein bisschen enttäuschend. Falls jemand also vorhaben sollte, den Film zu sehen, dann guckt ihn lieber auf DVD. Der Kinoeintritt lohnt sich nicht wirklich. Aber das Kino selbst war ziemlich cool. Es ist in einer Fußgängerzone gelegen, die ein bisschen an Las Vegas erinnert. Die Wasserspiele in dem Teich sind den ganzen Abend an, es gibt dazu passen eine kleine Lichtshow und der ganze Platz wird mit romantischer Musik beschallt^^

Am Mittwoch haben wir Terrys Geburtstag gefeiert. Ich habe ihr einen Kuchen gebacken :) Mittags hatte Terry ihre Freunde eingeladen und wir haben ein Picknick im Lacy Park gemacht und sind danach in die Huntington Gardens gegangen. Dort gibt es viele verschiedene Gärten. Wir sind zum Japanese, Chinese und Desert Garden gegangen. Alle waren superschön angelegt und ganz liebevoll gepflegt!















Abends hat Terrys Mutter im Haus von Terrys Patentante (die haben ein größeres Haus, mit einem großen Tisch, an dem alle Platz hatten) ein ganz tolles Abendessen gekocht. Ich bin fast geplatzt! Erst recht, als es auch noch Obsttorte mit Eis zum Nachtisch gab.




Den kompletten Donnerstag haben wir im Joshua Tree Nationalpark verbracht. Dieser Park ist etwa zwei Stunden von LA entfernt und liegt in der Wüste. Wir haben dort eine Wanderung gemacht (den Ryan Mountain hoch) und haben versucht auf Felsen rauf zu klettern. Terry war ganz besonders erfolgreich. Fabian hatte ihr Starthilfe gegeben und sie halb auf einen Felsen hochgehoben. Dann aber kam sie nicht wirklich weiter und lag etwa 5 Minuten wie ein gestrandeter Wal auf diesem Felsen und hat gejammert :D In dem Moment habe ich mich noch über sie lustig gemacht… doch als ich dann selbst versucht habe, einen Felsen hochzuklettern, wusste ich wo das Problem lag. Die Felsen sind enorm rau und scharfkantig. Ich hatte das Gefühl, dass mir etliche Nadeln in die Hände stechen. Nicht so wirklich angenehm. Aber was tut man nicht alles für tolle Fotos :D
Als wir nicht mehr klettern wollten, haben wir noch etwa eine Stunde Fußball auf dem Parkplatz gespielt und sind anschließend zu einem Aussichtspunkt (Keys View) gefahren, um dort den Sonnenuntergang zu genießen.




























Nach dem Sonnenuntergang wurde es eiskalt und wir haben beschlossen uns auf dem Heimweg zu machen. Wir haben in Pioneerstown einen Dinnerstop eingelegt. Das Restaurant dort war super. Alles aus Holz und es war so, wie man sich ein amerikanisches gemütliches Restaurant irgendwo im Nichts vorstellt^^ Sogar mit Lifeband. Und das Essen war großartig!

Freitag haben wir Terrys Eltern noch zum Mittagessen eingeladen, haben ein Eis in der Sonne genossen und haben uns dann auf den Weg nach Berkeley gemacht, wo wir auch erfolgreich angekommen sind.
Jetzt bin ich zurück im Ihouse und vermisse bereits das gute Essen, das wir in LA hatten!
Ich wünsche euch allen einen guten Start in die neue Woche und bis bald :)
Birte

Montag, 28. Februar 2011

Nach langer Zeit mal wieder...

... habe ich entdeckt, dass ich ja eigentlich in meinem Blog schreibe ;)
Mittlerweile hat es sich ergeben, dass ich doch noch ein kleines Forschungsprojekt gefunden habe, an dem ich jetzt mit etwa 20 anderen Studenten arbeite. Es geht um die Berechnung von biomechanischen Spannungen im Knochen und die größte Herausforderung ist eigentlich die ganzen Studenten irgendwie zu koordinieren. Die meisten sind in ihrem zweiten Studienjahr und machen das Projekt, weil es sich gut auf ihrem Lebenslauf macht. Entsprechend wenig Einsatz zeigen sie aber leider auch. Eigentlich sind wir zu Beginn in 6er Gruppen aufgeteilt worden, nur leider kommen die meisten nicht zu den Treffen. Wird aber schon irgendwie hoffe ich einfach mal.

Zusätzlich zu meinen zwei Kursen habe ich mir dann auch noch einen über deutsches Theater und Literatur angelacht, der eigentlich fast am meisten Spaß macht^^ Aber leider ist der nächste Woche schon zu Ende.

Die anderen beiden Kurse laufen so vor sich hin, wobei ich gehofft hatte, dass sie interessanter sein würden. In dem Stammzellkurs müssen wir ständig eher uninteressante Paper lesen und machen ansonsten nicht so richtig viel. Irgendwie fehlt so ein bisschen die Koordination und wirkliche Vorlesung bei dem, was wir machen. Eigentlich nehhmen wir jede Stunde unsere Zellen und gucken sie an. Aber sehr viel mehr auch nicht. Und in meinem Biofluidmechanikkurs sind wir auch noch nicht so richtig weit gekommen.
Aber noch habe ich die Hoffnung für keinen der Kurse aufgegeben. Es wird bestimmt irgendwann noch spannender ;)

Das Wetter hier in Berkeley hat sich leider auch ein bisschen gewandelt. In den letzten Wochen hatten wir die meiste Zeit Regen und es war recht kalt. Jetzt gerade ist zwar die Sonne draußen, aber die Temperaturen sind noch ziemlich unten.

Letztes Wochenende hatten wir President's Day, was für uns Studenten ein verlängertes Wochenende bedeutet. Die Zeit habe ich dann mit ein paar Freunden genutzt und wir sind einen Tag in ein Outletdorf zum Shoppen gefahren, den nächsten Tag nach Napa Valley zur Weinprobe und dann noch den letzten Tag nach Santa Cruz.


Am Samstag bin ich dann doch auch tatsächlich das erste Mal richtig in San Francisco ausgegangen^^ Wir haben bei Freunden von Freunden in einer Wohnung zunächst gefeiert und sind dann in eine Bar gegangen :) Die Musik war super und wir sind geblieben bis die Bar geschlossen wurde (das ist hier ja so gegen 2 Uhr).
ZUrück im Ihouse haben wir dann noch jede Menge Norweger getroffen, die um 3 Uhr nachts extra aufgestanden sind, um die Winterspiele im Langlauf zu sehen^^

So viel von mir. Ganz liebe Grüße.

Donnerstag, 27. Januar 2011

viele liebe Grüße an euch :)

Huhu.
Eigentlich gibt es nicht viel Neues bei mir^^
Ich habe, seitdem ich zurück in Berkeley bin, die meiste Zeit damit verbracht neue Leute kennen zu lernen und habe jetzt eine Gruppe netter Norwegerinnen kennengelernt ;)
Gestern Abend haben wir uns alle zum Weintrinken in meinem Zimmer getroffen und ein bisschen gequatscht.
Ab heute Nachmittag werde ich dann auch mal wieder sportlich sein und meinen ersten Sportkurs für dieses Semester (Step Aerobics) besuchen. Hoffentlich kann ich morgen überhaupt aus dem Bett aufstehen :D

Ansonsten habe ich seit letzem Mittwoch wieder mit der Uni angefangen und die beiden Kurse, die ich gewählt habe, sind auch ganz interessant. In dem einen züchten wir menschliche embryonale Stammzellen und der andere ist über Strömungsmechanik in biologischen Systemen^^
Tja nur mein kleines Forschungspojekt, dass ich dieses Semester machen wollte, kommt noch nicht so richtig in Gang, weil der Professor, der mich betreuen wollte leider ein Sabattsemester eingelegt hat. Da muss ich mich jetzt also noch mal ein bisschen kümmern, damit ich das noch irgendwie hinkriege.

Mit diesem Miniupdate verabschiede ich mich auch schon wieder. Wünsche euch allen eine gute Nacht und bis bald :)

Samstag, 15. Januar 2011

Neue Adresse und Telefonnummer

So, und hier zur Vervollständigung einmal meine neue Adresse und die neue Zimmertelefonnummer.

Birte Obermann
2299 Piedmont Avenue # 864
Berkeley, CA 94720

Handy: +1 510 356 8036
Festnetz: +1 510 664 3058

Washington D.C. und erster Tag zurück in California

So, jetzt habe ich ausgepackt und auch mehr oder weniger ausgeschlafen^^
Die letzten 4 Tage habe ich zusammen mit Max bei Julie in Washington DC verbracht. (Julie macht dort für die nächsten 3 Monate ein Praktikum.)
Das erste, was wir nach unserer Ankuft bemerkt haben, ist, dass Washington im Vergleich zu Berkeley doch recht kalt ist: wir hatten so um die -3°C als wir ankamen und die Temperatur hat sich dann auch die kommenden Tage gehalten.
Das viel größere Problem hat aber die Klimaanlage in der Wohnung dargestellt. Julie und ihre 3 Mitbewohnerinnen haben die Raumtemperatur, weil es ja draußen soooo kalt ist, auf gefühlte 30°C gestellt (es waren etwa 26°C)... unglaublich! In der ersten Nacht bin ich fast weggeschmolzen... danach haben wir die Klimaanlage dann kurzerhand, wenn alle schlafen waren, auf 21°C runtergeregelt ;) Die nächsten Nächte gingen dann, abgesehen davon, dass ich auf einer knapp 1,60m kurzen Couch mit einem 1,30m langen Schlafsack schlafen musste...

Washington selbst ist aber sehr hübsch und was man auch seeehr positiv erwähnen muss: fast alle Museen in kostenlos!!!
Am ersten Tag haben wir das Weiße Haus von außen besichtigt und sind in das Natural History Museum gegangen. Das Museum war echt interessant und riesig. Danach sind wir weiter bis zum Capitol geschlendert, sind auf dem Weg dahin aufs Washington Monument hochgefahren und haben die Library of Congress besucht, in der wir auch an einer Tour teilgenommen haben.














Am zweiten Tag (Mittwoch 12.1.) sind Max und ich alleine rumgelaufen.
Eigentlich wollten wir als erstes zum Capitol, aber leider gilt auch hier, sogar noch verschärfter als an den FLughäfen, dass man keinerlei Getränke oder Lebensmittel mit ins Capitol nehmen darf. Da wir aber noch unseren Rucksack gefüllt mit Mittagessen hatten, sind wir erst ins Air and Space Museum gegangen, wo wir ein überaus interessantes Flugzeug gesehen haben (siehe Foto. Man beachte das Hakenkreuz...) und noch viele andere coole Dinge.

Nach dem Mittagessen und einem Apfel für unterwegs gings zurück zum Capitol und dieses Mal haben wir die Rucksackkontrolle überstanden^^
Drinnen kann man einer Tour anschließen und wird durch ein paar Räume geführt. War interessant und ebenfalls sehr hübsch anzusehen.
Zu Bgeinn der Tour gab es einen Film über die Enstehung Washingtons und des Capitols.

Auf dem folgenden Foto sieht man einen der ehemaligen Versammlungsräume im Capitol.
Interessant war im Film, wie im Nebensatz erwähnt wurde, dass Sklaven praktisch die ganzen großen Gebäude der Stadt errichtet haben.
Nach der Capitoltour war es leider schon ein bisschen zu spät um noch in den Supreme Court reinzuschauen, also sind wir zum Lincoln Memorial gefahren und haben uns auf dem Rückweg noch das Korea War Memorial und das World war II Memorial angeschaut.





Die Fotos:
Links oben ist das Lincoln Memorial und dadrunter ist Abraham Lincoln zu sehen.
Rechts oben seht ihr das WW2 Memorial und dadrunter bin ich, wie ich versuche ein asiatisches Foto mit dem typischen Victory Zeichen zu machen^^






















Am dritten und letzten Tag unseres Aufenthalts haben wir das National Geographic Museum (da gabs viele hübsche riesig abgezogene Bilder!!) und German-American-Heritage-Museum besichtigt, welches wirklich tolle Informationen über Deutsche Auswanderer in den USA bereitstellt. Wusstet ihr zum Beispiel, dass 1/6 der amerikanischen Bevölkerung deutsche Vorfahren hat?
Den Nachmittag haben wir dann mit einem Spaziergang durch Georgetown verbracht. Dieser Teil der Stadt ist bildhübsch und erinnert unglaublich an eine englische Kleinstadt :) Ganz zum Schluss sind wir dann noch zur University of Georgetown gegangen und haben uns den Campus angeguckt. Das eindeutige Urteil war, dass Georgetown zwar ein deutlich schöneres Hauptgebäude hat, aber Berkeley den schöneren Campus ;)
Die Fotos zeigen einmal das Hauptgebäude der Uni von Außen und dann rechts von Innen.










Und hier noch ein Foto von einer kleinen Minidemonstration in Washington:










Am Freitag ging es dann zurück nach Berkeley. Der Flug war wieder ein bisschen nervig, weil wir leider bei den ersten zwei Flügen nicht mitgekommen sind. Wir standen auf der Warteliste immer ganz hinten... beim dritten Flug gegen 17 Uhr hats dann aber geklappt und wir sind ohne weitere Probleme im Ihouse angekommen, wo ich nur noch ins Bett gekippt bin^^

Heute bin ich schon mit Terry ein bisschen draußen gewesen^^ wir haben uns eine Decke mitgenommen und haben uns zum Lesen auf eine Wiese gelegt. Es ist Januar... und wir haben locker 18°C und SONNE!!! So Cool!

wieder zurück

Hallo ihr Lieben,
gestern bin ich heil und sicher wieder in San Francisco gelandet nachdem ich ein paar Tage in Washington D.C. verbracht habe.
Dazu erzähle ich später mehr, denn ich muss jetzt meinen Koffer auspacken, wozu ich gestern zu müde war.
Liebe Grüße :)

Montag, 13. Dezember 2010

Mein Geburtstag, Las vegas und anderes

Da ich jetzt schon seit einer langen Zeit nicht mehr gebloggt habe, wird es wohl mal wieder Zeit euch ein bisschen zu berichten, was ich in letzter Zeit so gemacht habe.

Zunächst hatte ich ja Anfang November Geburtstag, wie ihr wisst und ich wurde hier auch von meinen Freunden gefeiert. Zum Frühstück haben sie mir ein kleines Geschenk gemacht. Handschuhe, die an den Fingern nur halb lang sind und dann ein Mützen haben, so dass man sie zu Fäustlingen machen kann :) Anni müsste wissen, wovon ich rede ;) Die anderen müssen es sich halt vorstellen...
Nachmittags musste ich freundlicherweise eine Präsentation halten, aber das habe ich dann auch irgendwie überstanden...
Abends haben sie mich dann noch mit einem Kuchen überrascht :)










Am nächsten Abend bin ich mit etlichen Freunden zusammen essen gegangen und anschließend noch mit einer kleinen Gruppe Billard spielen. Ich bin gar nicht so schlecht dadrin :D Zumindest, wenn man mich mit anderen Amerikanerinnen vergleicht :D

Nach meinem Geburtstag ist dann lange nicht wirklich was passiert, weil ich viel für die Uni tun musste.

Am 20. November war es dann so weit und das "Big Game" war da. Wir sind hier ja alle enorm Football begeistert und daher habe ich mir eine Karte für DAS Spiel des Jahres gekauft: Berkeley gegen Stanford. Am Abend vorher gab es ein traditionelles Lagerfeuer, bei dem unteranderem die Stanfordflagge verbrannt wurde. Leider war das wetter katastrophal. Es hat die ganze Zeit gegossen, so dass ich schon bevor das Feuer überhaupt entzündet wurde, komplett durchnässt war!
Das Spiel war dann wider erwarten super langweilig und wir haben auch noch haushoch verloren... das einzig Nette war die marching band. Nichts-desto-trotz sind wir tapfer bis zum Ende des Spiels geblieben und haben halb erfroren, dann auch 20min vor Ende den einzigen Touchdown unseres Teams miterleben dürfen. Waaaaahnsinn ;)

















Nach diesem denkwürdigen Spiel musste ich auch schon anfangen mein Design Projekt für den einen Kurs fertigzustellen (Ich musste einen kleinen Artikel von ca. 10 Seiten schreiben und eine Präsentation darüber halten). Und ich hatte noch einen etwas verspäteten Midterm... Das alles wollte noch vor Thanksgiving erledigt werden, denn am 25. November bin ich zu meiner Cousine Natalia geflogen und habe sie und ihre Familie für ein paar Tage besucht. Das war wirklich sehr schön. Es war zwar schon recht kalt, aber dafür durfte ich vor dem Kamin schlafen ^^
Wir sind am Black Friday shoppen gewesen. Der Tag hat das Mottto "Shop til you drop" und wir waren gut dabei :D
Am Montag bin ich mit natalia in die Schule gegangen (für diejenigen, die es nicht wissen: Meine Cousine ist Lehrerin an einer deutschen Grundschule). Die Kinder waren ziemlich süß und ich war überrascht, wie gut manche von ihnen Deutsch gesprochen haben.
Dienstag ging es dann leider auch schon wieder zurück und damit hat auch die Arbeit wieder begonnen.
Ich habe begonnen mich ziemlich intensiv auf meine Final exams vorzubereiten. Wer braucht schon ein Privatleben?? Ich glaube, in der letzten Woche habe ich etwa 60% des Tages in der Library verbracht..
Heute morgen habe ich das erste Final hinter mich gebracht und morgen früh folgt das nächste. Und dann bin ich auch schon fast durch^^ Das letzte ist am Donnerstag von 19-22 Uhr. Hallo, wer bitte schön plant eigentlich Klausuren zu so einer Unzeit?? Da ist mein Gehirn schon auf Schlaf eingestellt, aber ganz sicher nicht auf eine Prüfung!

Aber es gab auch noch ein Highlight in der letzten Woche. Meine Gastfamilie aus Guatemala war in Las Vegas und ich habe sie Mittwoch und Donnerstag besucht :) Und jetzt ratet mal bitte, was wir gemacht haben, als ich am Mittwoch angekommen bin??

Wir sind SKIFAHREN gegangen :D in den Bergen um Las Vegas herum. Es war ziemlich lustig, besonders, weil keiner von ihnen das vorher schon mal gemacht hatte und alle bis auf Monica und ihren Verlobten auch unglaublich untalentiert waren ;D
Abends sind wir dann ein bisschen spielen gegangen und in eine Bar (eine Eisbar..) Das Foto muss ich euch dann mal zeigen, denn man konnte es danach kaufen und selbst keine Bilder machen.
Donnerstag sind wir dann hauptsächlich in LV rumgerannt und auf den Stratosphere Turm raufgefahren, um dort die Fahrgeschäfte auszuprobieren... Kaddi, warst du in allen? Ich hatte teilweise ein bisschen Angst...

Meine Gastfamilie nach so langer Zeit (mehr als 5 Jahre) mal wiederzusehen war schon cool. Monica wird nächstes Jahr heiraten und ich habe ihren Verlobten bei dieser Gelegenheit kennengelernt.

Jetzt werde ich mich mal daran machen, meinen Abend noch ein bisschen zu genießen und dann früh schlafen zu gehen, damit ich morgen ausgeruht in die Klausur gehen kann. Euch allen eine frohe Vorweihnachtszeit!

PS: Von Weihnachtlichkeit merkt man hier gar nichts. Wir haben einen hübschen Tannenbaum im I-House (sogar ein echter!!), der aber leider mit einem unglaublich hässlichen bunten Lichternetz verunstaltet wurde. Alles andere deutet nicht auf Weihnachten hin. Ich sitze draußen, ohne zu frieren (wir haben so um die 10°C ... aber es ist ja auch schon abend... Tagsüber sind es eher 19°C) und alle sind hier im Stress... Ich freue mich schon wie wahnsinnig auf Donnerstag, wenn die Klausuren vorüber sind und dann kann ich Freitag auch endlich in mein neues Zimmer ziehen, in dem ich dann hoffentlich auch mal in Ruhe schlafen kann.

Ganz liebe Grüße an euch alle!!